Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept Landeshauptstadt Magdeburg

2018 startet die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für die Landeshauptstadt Magdeburg. Wie bereits bei der Erstaufstellung 2010 stellt das Büro das Redaktionsteam für die Fortschreibung.

Der Magdeburger Dom, von der Bastion Cleve aus gesehen

Fortschreibung ISEK Tangermünde

2018 startet die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Tangermünde - laut GEO-Magazin 2017 eine der 10 schönsten Kleinstädte Deutschlands. Ein Schwerpunkt der Fortschreibung liegt auf der Entwicklung von Perspektiven für die sieben dörflichen Ortschaften, die zur Stadt gehören.

Stadtmauer an der Elbe

Werkstattgespräch Alter Markt Magdeburg

Im Frühjahr 2018 moderierte und dokumentierte das Büro ein öffentliches Werkstattgespräch zur Neugestaltung des Alten Markt in Magdeburg. Im Ergebnis entstand aus Sicht der rund 60 Teilnehmer - Anwohner, Anlieger und andere Interessengruppen - eine Aufgabenstellung, die Bestandteil einer Wettbewerbsauslobung werden soll.

Gemeinsamer Rundgang vor der Werkstatt

Schülerbeteiligung Magdeburg

Das Büro konzipierte und begleitet ein Schülerbeteiligungsverfahren zur Neugestaltung zweier Plätze vor der Thomas-Mann-Sekundarschule in Magdeburg Brückfeld. Die Kunstlehrerinnen der Schule führen die Beteiligung durch. Das komplette Verfahren wird von der Medienwerkstatt des Mutter-Teresa-Hauses filmisch dokumentiert. Die Holzwerkstatt der Jugendeinrichtung lieferte die Platzrandbebauung im Maßstab 1:150 in Holz für das Raummodell.

Fortschreibung ISEK Lutherstadt Wittenberg

Die ARGE Westermann & Wallraf schreibt bis Ende 2018 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Lutherstadt Wittenberg fort. Nach dem Jahr der Reformation 2017 geht es um die Neudefinition von Stadtentwicklungszielen bis zum Jahr 2030 und die Anpassung des Konzeptes an die aktuellen Herausforderungen. Der Arbeitsprozess startete im November 2017 mit einer bürgeroffenen Zukunftswerkstatt.

Zukunftswerkstatt November 2017

6. Änderung des Bebauungslans des Industrie- und Gewerbeparks Arneburg

Gemeinsam mit dem Büro Wallraf & Partner wird der Bebauungsplan für den größten industrie- und Gewerbepark in Sachsen-Anhalt an den aktualisierten Flächennutzungsplan angepasst.

B-Plan Vorentwurf

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Bernburg (Saale)

Für die Hochschulstadt Bernburg (Saale) erarbeitet das Büro 2017-2018 ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Mit Unterstützung des Büros Wallraf & Partner begann der Planungsprozess mit einer Stärken-Schwächen-Bürgerwerkstatt und der repräsentativen Befragung von über 700 Bernburger Haushalten. Eine Lenkungsgruppe unter Leitung des Bernburger Oberbürgermeisters begleitet das komplette Verfahren. Die Sachthemen werden in Arbeitsgruppen mit jeweils unterschiedlichen lokalen und regionalen Experten und Interessenvertretern erarbeitet. Zum Abschluss der Arbeitsgruppenphase folgt eine bürgeröffentliche Leitbildwerkstatt zum Zielbild der Stadt im Jahr 2030.

Das Bernburger Schloss am Saalesteilufer

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Oschersleben (Bode)

2016/17 erarbeitete das Büro ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Bodestadt Oschersleben.

Bürgerwerkstatt Rotehornpark Magdeburg

Im Juni 2017 konzipierte, moderierte und dokumentierte das Büro eine Bürgerwerkstatt zur historischen Parkanlage Rotehorn auf der Elbinsel Werder. Der Stadtrat hatte das Stadtplanungsamt um die Diskussion sehr konkreter Fragestellungen gebeten. U.a. ging es um die Barrierefreiheit im Park, das gastronomische Angebot oder auch die Erreichbarkeit der Elbinsel mit privaten Booten.

Knapp 50 Teilnehmer folgten der Einladung in den IBA-Shop

Grundlagen zur Vermarktung von Grundstücken

Im Auftrag der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Genthin stellte das Büro Westermann in 2016 ein Konzept zur Vermarktung von Grundstücken auf, die im Zuge des Stadtumbaus brach gefallen sind. Zu den Arbeitsinhalten zählten Lagebewertungen, städtebauliche Entwürfe, Parzellierungspläne, Klärung der planungsrechtlichen Seite und Vorschläge zur Preisgestaltung.

Titelblatt der Studie

Bürgerwerkstatt Ideenwettbewerb Umfeld Hyparschale Magdeburg

Das Büro konzipierte, organisierte, moderierte und dokumentierte im Mai 2016 einen Bürgerpaziergang und eine anschließende Werkstatt zur Neugestaltung des Umfeldes der Hyparschale und der Stadthalle am Rande des historischen Rotehornparks.

Die Hyparschale von 1969 im Bild vorne rechts, im Hintergrund der Magdeburger Dom

Dazu rotierten die Teilnehmer nach der Caféhausmethode durch parallele Arbeitsgruppen. Co-Moderatoren waren Felicitas Remmert vom 'Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e. V.' und Dr. Wolfram Wallraf vom Büro Wallraf & Partner.

Die Ergebnisse des Verfahrens flossen ein in den Auslobungstext eines freiraumplanerischen Ideenwettbewerbes.

Am Vorabend der Preisgerichtssitzung wurden die eingereichten Wettbewerbsarbeiten öffentlich ausgestellt und in einer Bürgerversammlung durch die Vorprüfung erläutert. In Anwesenheit des Preisgerichtes kommentierten die Bürger die Arbeiten aus ihrer Sicht.

Ausstellung der Entwürfe

EFRE-Konzept Burg

Im Rahmen des Vorauswahlverfahrens des Landes Sachsen-Anhalt für die EFRE-Förderperiode 2014-2020 unterstützte das Büro die Kreisstadt Burg im Sommer 2016 bei der Erarbeitung einer entsprechenden Bewerbung in Form eines EFRE-Konzeptes.

Das Titelblatt des Konzeptes

Leitbildwerkstatt Sangerhausen

Die Arbeitsgemeinschaft Westermann & Wallraf führten im Mai und Juni 2016 zwei öffentliche Werkstätten zur Erarbeitung eines neuen Leitbildes der Stadtentwickung Sangerhausen 2030 durch. Die ARGE lud Birgit Schmidt aus Dessau als Comoderatorin ein.

Priorisierung der erarbeiteten Befunde durch die Teilnehmer

Vorplanung Aufwertungsprojekte Schlossdomäne Wolmirstedt

Das Büro erstellte Vorplanungen zur Aufwertung der Schlossdomäne aus touristischer Perspektive. Dazu wurde der Einbau oder Anbau einer Toilettenanlage an die historische Schlosskapelle hinsichtlich Kosten, Nutzen, denkmalschutzrechtlicher Restriktionen und Varianten geprüft sowie die Möglichkeiten der öffentlichen Hand zur Beförderung eines gastronomischen Angebotes ausgelotet.

Schlosskapelle

Bürgerbeteiligung Integriertes Stadtentwicklungskonzept Landeshauptstadt Magdeburg. Teil B

Im Herbst 2015 konzipierte, organisierte, moderierte und dokumentierte das Büro das Beteiligungsverfahren für den zweiten Teil des Magdeburger Stadtentwicklungskonzeptes. Der Teil B umfasst detaillierte Aussagen zu 32 Magdeburger Stadtteilen. Für jeden dieser Stadtteile wurde ein öffentliches Werkstattgespräch organisiert. Als Komoderatoren verpflichtete das Büro Cornelia Heller, Sabine Ullrich, Carmen Niebergall, Timo Grosche (alle Magdeburg), Brigit Schmidt (Dessau), Dr. Wolfram Wallraf (Beelitz), Marco Mehlin und Daniel Schertel (beide Berlin). Im Ergebnis des Verfahrens erarbeitete das Büro einen Abwägungsvorschlag für die Verwaltung zur Änderung des ISEK-B Entwurfes.

Versammlung am 16. November 15

Bürgerbeteiligung Wohnbauprojekt Buckower Felder

Im März 2016 fand eine dritte Bürgerdiskussion der Berliner Senatsverwaltung für Bauen und Umwelt zum Wohnungsbauvorhaben auf den Buckower Feldern im Bezirk Neukölln statt. Das Büro Westermann moderierte bereits eine Bürgerwerkstatt im November 2015 sowie eine Bürgerinformationsveranstaltung im Mai 2015. Die Moderation schließt jeweils die Wort- und Bilddokumentation der Veranstaltung sowie die Ableitung von Empfehlungen an den Senat zum weiteren Vorgehen mit ein.

Knapp 220 Teilnehmer diskutierten im März 2016 das Projekt im Rahmen der Berliner Bauoffensive

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Gröningen

Für die zwischen Börde und Harz gelegene Kleinstadt Gröningen und seine Ortsteile Kloster Gröningen, Krottorf, Großalsleben, Dalldorf und Heynburg erarbeitet das Büro 2015/16 ein Integriertes Entwicklungskonzept.

Entwurf Frühjahr 2016

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Wolmirstedt

2013/2014 stellte das Büro Westermann das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für Wolmirstedt neu auf. Methodische Bausteine waren:

  • eine regelmäßig tagende Lenkungsgruppe mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und gesellschaftlicher Gruppierungen;
     
Ausstellungstafel zu Wirtschaftsthemen des ISEK
  • eine repräsentative Befragung in 550 Haushalten. Die Befragung schloss die vier zur Stadt gehörenden Dorflagen mit ein;
  • qualitative Interviews mit lokal ansässigen Gewerbe- und Industriebetrieben;
  • eine bürgeröffentliche Leitbildwerkstatt.

2015 erstellt das Büro eine Ausstellung zu den Inhalten des ISEK.

Poster zum Thema Stadtgestalt und Stadtwahrnehmung
ISEK-Aussagen zum Thema Landschaftsschutz und Freiflächenentwicklung

Internet-Treffs der WBG Wittenberg

Die Wohnungsbaugenossenschaft Wittenberg eG bietet Ihren Mitgliedern Internet- und Computerschulungen an. Angesichts der großen Resonanz der Mieter hat das Unternehmen das Büro Westermann beauftragt, ein Konzept zur Professionalisierung und Verstetigung zu erarbeiten. Herzstück des Projekts ist eine schriftliche Befragung aller Teilnehmer in 2015.

Hinweisschild auf den Treff in Wittenberg Nord

Gemeindehof Glindenberg

Durch den Neubau einer Kita ist der Nordflügel des gemeindeeigenen Vier-Seiten-Hofes im Ort Glindenberg brach gefallen. Das Büro prüft in einer Vorplanung mögliche Varianten des Umgangs mit dem Objekt.

Grundriss des Gemeindehofes und des leer stehenden Nordflügels

RE-Block

Im Rahmen des EU-Netzwerkes RE-Block („REviving high-rise Blocks for cohesive and green neighborhoods“) wurde Stephan Westermann von der Landeshauptstadt Magdeburg als sogenannter „Wissensbotschafter“ nominiert. Die Wissensbotschafter bereisen Netzwerkstädte und stellen ihre praktischen Berufserfahrung im Themenfeld soziale und bauliche Entwicklung von Großsiedlungen zur Verfügung. Reisestationen in 2013 waren das spanische Malaga, das griechische Komotini und das britische Salford.

Quelle der Karte https://www.facebook.com/ReBlockProject

In 2014 stellte das Büro gemeinsam mit dem Stadtteilmanager für Magdeburg Neu Olvenstedt, Stefan Köder, das Redaktionsteam für den 'Lokalen Aktionsplan'. Die Identifizierung international ähnlicher Herausforderungen oder nationaler Besonderheiten bei der Entwicklung von Großsiedlungen waren Themen der begleitenden Konferenzen in 2014 in Rom und in Budapest. Auf beiden Konferenzen übernahm Stephan Westermann die Moderation von Arbeitsgruppen und die Präsentation von Arbeitsergebnissen.

Titelblatt des Lokalen Aktionsplans, der in Deutsch und Englisch erschien.

2015 nahm das Büro an der Abschlusskonferenz im rumänischen Iasi teil.

Auf dem URBACT-Festival in Riga im Mai 2015 war Stephan Westermann einer der aus dem Netzwerk ausgewählten Moderatoren.

Quelle: http://urbact.eu/urbact-city-festival

Nicolaiplatz Magdeburg Neustadt

Auf Einladung des Geschäftsstraßenmanagements der Neuen Neustadt nahm das Büro im April 2014 gemeinsam mit dem 'Büro für urbane Propjekte' aus Leipzig und dem Lehrstuhl Stadtumbau der TU Kaiserslautern an einem dreitägigen Planungsworkshop teil. Das Büro entwickelte im Rahmen des Workshops Planungsprämissen für die Neugestaltung des historischen Nicolaiplatzes.

Im April 2015 moderierte und protokollierte das Büro eine Bürgerwerkstatt, auf der eine Aufgabenstellung für die Neugestaltung des Platzes aus Bürgersicht erarbeitet wurde.

Platzbesichtigung während der Werkstatt

Flächennutzungsplan Genthin

Für die Stadt Genthin wird nach den erheblichen Eingemeindungen in den Jahren 2002 und 2009 bis 2015 ein neuer Flächennutzungsplan aufgestellt. Unterauftragnehmer sind das Büro Wallraf & Partner sowie der Berliner Landschaftsarchitekt Alexander Kujus.

Flächennutzungsplan Genthin

GRÜN- UND FREIRAUMKONZEPT DER LANDESHAUPTSTADT MAGDEBURG

Das Büro stellte zwischen 2010 und 2014 in sukzessive aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten ein Grün- und Freiraumentwicklungskonzept für die Landeshauptstadt Magdeburg auf.

Mit der Definition eines räumlichen Freiraumsystems für Magdeburg wurde 2010 das räumliche Grundgerüst festgelegt.

Schwerpunkt der Arbeit 2011 war die Prüfung der Erlebbarkeit und Durchwegung der als Grundgerüst definierten Achsen entlang der Magdeburger Fließgewässer.

2012 und 2013 setzte sich die Arbeit mit der Formulierung von über 100 strategischen Maßnahmen zur Grünvernetzung fort.

2014 fand eine Flächendiskussion statt, in der die Verfügbarkeit der Freiflächen nach Einzugsradien und Nutzungsdruck im Mittelpunkt stand.

Titelblatt des Grün- und Freiraumkonzeptes Landeshauptstadt Magdeburg, Entwurf 2014

FORTSCHREIBUNG DES STADTENTWICKLUNGSKONZEPTES BURG

In einer gemeinsamen Beauftragung durch die Stadt Burg, die Wohnungsbaugesellschaft Burg mbH, die Burger Wohnungsbaugenossenschaft eG, die Stadtwerke Burg GmbH und den Wasserverband Burg moderiert das Büro Stephan Westermann seit 2005 die Lenkungsrunde Stadtentwicklung Burg. Die Gremienergebnisse werden vom Stadtrat als jährliche Teilfortschreibungen des Stadtentwicklungskonzeptes beschlossen.

Zielplan Altstadt Ausschnitt Breiter Weg

Schwerpunkte der Teilfortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes in 2014 sind die Integration des Handlungskonzeptes "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" sowie die Identifizierung städtebaulicher Herausforderungen, die bis zur Durchführung der Landesgartenschau 2018 in der Innenstadt von Burg angegangen werden sollten. Dazu findet im September ein öffentlicher Spaziergang im Umfeld des Gartenschaugeländes statt.

Stadtumbau als Chance: Möglich wird eine attraktivere Anbindung der hochwertigen Landschaft durch die Herausbildung grüner Achsen.

Die letzte ganzheitliche Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes fand 2009/10 statt. Zentrale methodische Bestandteile waren eine repräsentative Befragung von 500 Burger Haushalten sowie die integrierte Fortschreibung der Städtebaulichen Rahmenplanung für die historische Altstadt.

Maßnahmeempfehlungen für eine der Achsen.

Wettbewerbsbetreuung „Mut zur Lücke“

Gemeinsam mit TSP-Architekten aus Biederitz betreute das Büro Westermann in 2013 die Auslobung des Architekturwettbewerbs der Stadt Burg im Rahmen der 3. Staffel der Initiative der Architektenkammer Sachsen-Anhalt „Mut zur Lücke“. Für zwei Baulücken der mittelalterlich geprägten Altstadt entwickelten 15 Architekturbüros Vorschläge für zeitgemäße Neubauten.

Baulücken im historischen Kontext sind komplizierte Lagen: historischer Keller in der Baulücke "Breiter Weg"

GESCHÄFTSSTELLE DER STADTENTWICKLUNGSGREMIEN IN SANGERHAUSEN

Gemeinsam mit dem Büro Wallraf & Partner stellt das Büro seit 2005 die Geschäftsstelle der Stadtumbau- und Stadtentwicklungsgremien der Stadt.

Die Koordinierungsrunde Stadtumbau begleitet die Aktivitäten im entsprechenden Förderprogramm und setzt sich aus der lokalen Wohnungswirtschaft, den Ver- und Entsorgungsunternehmen und dem Fachbereich Bauen der Stadtverwaltung zusammen. Die Lenkungsrunde Stadtentwicklung diskutiert übergreifende strategische Themen. Unter Leitung des Oberbürgermeisters beraten dazu Vertreter der lokalen Wirtschaft, der Ratsfraktionen, des Kreises, der Sozialwirtschaft und bürgerschaftlicher Initiativen drei mal jährlich. 

Bis 2010 gehörte zu den Gremien eine Arbeitsgemeinschaft aus neun lokalen Akteure der Sangerhäuser Beiträge zur Internationalen Bauausstellung Stadtumbau 2010 in Sachsen-Anhalt. Neben der laufenden Koordination der Aktivitäten konzipierte und organisierte die Geschäftsstelle im IBA-Abschlussjahr 3 überregionale Veranstaltungen – jeweils mit wechselnden Veranstaltungspartnern auf Landesebene: den Wohnungsverbänden, dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und der Architektenkammer.

dokumentation_buerger_als_planer_20100813.pdf:Dokumentation
Dokumentation der Veranstaltung „Der Bürger als Planer“, August 2010

KOOPERATIVE PLANUNGSWERKSTATT WEISSWASSER

Auf Einladung der TU Kaiserslautern nahm das Büro im Januar 2016 und März 2013 an der Kooperativen Planungswerkstatt Weißwasser teil. Auf den mehrtägigen Werkstätten arbeiten Planungsbüros und Studenten kooperativ an Schwerpunktthemen der Stadtentwicklung.

Schaufensterspiegelung des Teams bei der Nutzungskartierung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Quedlinburg

In einer ARGE mit dem Büro Wallraf & Partner entstand 2011/12 ein integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Fachwerkstadt Quedlinburg als Baustein des Weltkulturerbemanagementplans.

Finkenherd

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Magdeburg

Das Büro stellt als Redaktionsteam Leitbilder und Umsetzungsstrategien der einzelnen Dezernate und Ämter der Landeshauptstadt zu einem Entwurf des neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes zusammen. Die Themen Klimawandel, demografischer Wandel und soziale Polarisierung werden als zentrale Herausforderung der Stadtentwicklung noch mal besonderes herausgegriffen. (Mitarbeit Büro Wallraf & Partner) Selbstgesteckte Ziele für die Redaktionsarbeit waren: Beschränkung auf maximal 100 Seiten, allgemeinverständliche Sprache und eine fortschreibbare Datenanalysen.

Titelblatt des Entwurfes des Intergierten Stadtentwicklungskonzeptes Landeshauptstadt Magdeburg

Im Jahr 2012 konzipierte und organisierte das Büro den Beteiligungsprozess. Dazu wurden an vier verschiedenen Terminen im Alten Rathaus der Stadt insgesamt 16 Arbeitsgruppen angeboten. Für die Moderation der Arbeitsgruppen wurden Cornelia Heller, Sabine Ullrich, Brigit Schmidt und Dr. Wolfram Wallraf gewonnen. Zusätzlich zur breiten Öffentlichkeit wurden über 60 Repräsentanten der Stadtöffentlichkeit beispielsweise aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Religion oder Wissenschaft direkt eingeladen. Das Büro übernahm auch die Auswertung der Werkstätten und erarbeitet 2013 Empfehlungen an die Verwaltung zur entsprechenden Überarbeitung des ISEKs.

Der Magdeburger Stadtrat hat das Konzept 2013 als selbstbindend beschlossen.

Städtebauliche Bewertung der Bestände der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg

Das Büro erstellte 2012/13 im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH städtebauliche Portraits für 20 Quartiere, in denen das Unternehmen Bestände hat.

Titelblatt Mieterzeitung

QUARTIERSVEREINBARUNG UND -KONZEPTE MAGDEBURG NEU OLVENSTEDT

Für die einzelnen Quartiere der Großsiedlung Magdeburg Neu Olvenstedt erarbeitet das Büro 2009/10/11/12 städtebauliche Entwicklungskonzepte unter breiter Beteiligung von Akteuren und der Bürgerschaft.

Zielplan Quartier „Parkweg“

Im Auftrag der Landeshauptstadt wurden 2008 mit den im Stadtteil vertretenen und am Stadtumbau beteiligten Unternehmen der Wohnungs- und Versorgungswirtschaft städtebauliche Verträge zum weiteren Vorgehen ausgehandelt. Ziel der Verträge gemäß § 171 c BauGB ist eine höhere Verbindlichkeit und Verlässlichkeit bezüglich der weiteren Stadtumbaumaßnahmen sowie deren öffentliche Vermittlung.

Seitdem werden in einem jährlichen Monitoringverfahren Aktualität und Umsetzung der Verträge geprüft.

Maßnahmen Stand September 2009
... und Bürgerspaziergang durchs Quartier

Demografieprojekt Sangerhausen

Gemeinsam und im Auftrag des Bürgervereins ‚MitBürger e.V.‘ Sangerhausen unterstützte das Büro 2010/11 die Erstellung eines Konzeptes „zur Gestaltung des demografischen Wandels“ in der Kreisstadt.

Titelblatt Demografieprojekt

Quartiersentwicklungskonzept Magdeburg Friedenshöhe

Für das Plattenbauquartier im Magdeburger Südwesten entstand 2011/12 ein langfristiges Entwicklungskonzept unter Beteiligung der Immobilieneigentümer und Bürger. Die Entwicklungsziele und entsprechenden Maßnahmen wurden zwischen den Immobilieneigentümern, den Städtischen Werken Magdeburg, den Magdeburger Verkehrsbetrieben und der Magdeburger Stadtverwaltung in einer Quartiesvereinbarung (Stadtumbauvertrag gemäß § 171c BauGB) fixiert.  

Bestandsplan Friedenshöhe

FORTSCHREIBUNG DES STADTENTWICKLUNGSKONZEPTES SANGERHAUSEN

Der Stadtumbau in Sangerhausen wird seit 1999 durch verschiedene Gremien gesteuert, dem u.a. die Stadt, Vertreter der Wohnungswirtschaft und der Versorgungswirtschaft angehören. Bis 2005 wurden diese Sitzungen von Stephan Westermann als Unterauftragnehmer vorbereitet und moderiert. Seit 2006 erfolgt eine gemeinsame Moderation mit dem Büro Wallraf & Partner (www.wallraf-und-partner.de) in Form einer ARGE.

Zur Moderation gehört u.a. die redaktionelle und grafische Aufbereitung aktueller Sachstände und Informationen für die Öffentlichkeitsarbeit oder die Gremien der IBA Stadtumbau 2010.

Zuletzt 2010 schrieb die ARGE das Stadtentwicklungskonzept ganzheitlich fort. Seitdem erfolgen im Ergebnis der Gremienarbeit jährliche Teilfortschreibungen
 

stadtentwicklung_sangerhausen_hauswurfsendung_2010.pdf:Hauswurfsendung
Im 10. Jahr des Stadtumbaus veröffentlichte die Lenkungsrunde ihre Zwischenbilanz als Flyer.
stadtentwicklung_sangerhausen_flyer_leitbild.pdf:Flyer
Räumliches Leitbild der Stadtentwicklung
stadtentwicklung_sangerhausen_dokumentation.pdf:Dokumentation
Zur Qualifizierung der lokalen Projekte im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau 2010 führte die ARGE 2006 eine Umfrage unter älteren Bürgern der Stadt durch, sowie zwei Werkstätten 2006 und 2007

ENTWICKLUNGSKONZEPT MAGDEBURG NEU-REFORM - BUNDESMODELLVORHABEN MAGDEBURG REFORM

Im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg entstand 2008 in einem konsensorientierten Verfahren eine Aufwertungsstrategie für die Großsiedlung der 1970er Jahre. Durch behutsame Eingriffe im Rahmen des Stadtumbaus sowie Image- und Marketingkonzepte soll der anstehenden Generationenwechsel im Quartier vorbereitet werden.

Logo der Quartiersaufwertung und Zielgruppen

2009 und 2011 wurde das Verfahren durch Bürgerwerkstätten vertieft, in dem die Anwohner Inhalte und Anforderungen für die Sanierung des Quartierszentrums erarbeiteten und aus verschiedenen Vorentwürfen einen Favoriten auswählten.

Eindruck aus der Werkstatt mit ca. 40 Bürgern

Bronze-Medaille im Bundeswettbewerb "Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen", in Zusammenarbeit mit der Stadtumbau GmbH und der ITG GmbH im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH 2009.

Das Büro unterstützt seit 2010 die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg bei der wissenschaftlichen Aufbereitung des Modellvorhabens Magdeburg Reform im Forschungsprojekt des BMVBS "Vertiefende Modellprojekte zur Umsetzung integrierter Stadtteilentwicklungskonzepte".

Kommentar der Magdeburger Volksstimme vom 31.3.2009
Bürgerwerkstatt 2011

QUARTIERSMANAGEMENT DESSAUER INNENSTADT IM RAHMEN DES BUND-LÄNDER-PROGRAMMS SOZIALE STADT

Von Oktober 2008 bis Dezember 2010 stellte das Büro das Quartiermanagement für die Dessauer Innenstadt. Der Quartiersmanager übernahm die Koordinierung und Moderation der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes, das ebenfalls durch das Büro Westermann erarbeitet wurde. Ende 2010 entschied die Stadtverwaltung die Arbeit des Quartiermanagements solange auszusetzen, bis bei der Mittelverwendung die Landesvorgabe eines 90igen Investitionsanteils erreicht ist.

Das Quartiermanagement kartierte von 55 Kindern die Alltagsnutzung und subjektive Wahrnehmung der Dessauer Innenstadt
Das Quartiermanagement erfasste leere Läden in der Innenstadt und vermittelte Zwischennutzer
Im September 2010 richtete das Quartiermanagement zum zweiten Mal die ‚Messe Soziale Stadt’ aus, an der sich 31 Unternehmen, Vereine und Initiativen als Aussteller beteiligten.
sachstandsbericht_2009.pdf:Sachstandsbericht 2009
Tätigkeitsbericht des Quartiermanagements 2009

PROZESSMODERATION UND BERICHTSWESEN EXWOST-VORHABEN „KUMPEL-PLATZ“

Der MitBürger e.V. in Sangerhausen ist Initiator des Projektes "Kumpel-Platz", in dem an zwei Stadtumbau-Tatorten der Bergbaustadt Sangerhausen Bürger einen Freiraum selbst entwerfen, weitestgehend bauen und unterhalten sollen. Bis 2009 wurden die Bürgergruppen dabei von verschiedenen Mentoren der Fachrichtungen Kunst, Landschaftsplanung und Bauwesen begleitet. Das Projekt ist Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere".

Logo des Projektes

Im Rahmen des Forschungsfeldes fertigte das Büro darüber hinaus das Gutachten "Handlungskonzept Bergmann- Empfehlungen zur Initiierung und Verstetigung bürgerschaftlichen Engagements" an.

Öffentliches Probesitzen – wo genau wollen wir bauen?

Zum Forschungsfeld

Zur Kumpel-Platz Webseite

Titelblatt Handlungskonzept Bergmann